Und sie bewegt sich doch!
Und sie bewegt sich doch...
Sonntag, 16. Januar 2011
Alles Eigenschutz

Das ist alles zum Eigenschutz.
Eine Schadensbegrenzung.
So kalt wie Stein sind wir aus Haut und Knochen, es ist verrückt.
Was geschehen ist, ist geschehen.
Ich denke du solltest es wissen.
Auf Wiedersehen.
So hast du es nicht leichter gemacht, nur schlimmer.
Wie wäre es zur Abwechslung mit der Wahrheit?
Hör auf.
Keine Lügen mehr.
Du hast verloren.
Mich verloren.
Schließ die Tür, wenn du gehst!
Donnerstag, 13. Januar 2011
Was soll ich ohne dich machen ?

Bald ist es so weit, wir haben nur noch neun Monate. Wir werden immer zusammen gehören, aber unsere gemeinsamen Stunde, unsere Zeit wirklich zusammen ist nur noch begrenzt. Du weinst, weil du so viel zurück lassen musst. Und ich weine, weil ich so viel gehen lassen muss. Du bist ein zu großer Teil von mir, mein ganzes Leben bist du schon da, nie hast du mich alleine gelassen.
Und plötzlich soll ich alleine sein, mit wem setzt ich mich ins Bad und rede, mit wem putze ich zusammen Zähne, mit wem suche ich Klamotten aus und wem leihe ich meine Klamotten aus, über wen soll ich mich zu Hause ärgern, obwohl das gar nicht gegen dich gemeint ist, mit wem soll ich am Abendbrottisch sitzen und lachen bis wir von den Stühlen fallen, von wem bekomme ich die Kraft unsere Familie zu ertragen, wer sitzt dann mit mir in meinem Bett und lernt, wer redet mit mir über alles, wer lacht mit mir über alles, wer hilft mir wenn ich nicht weiter weiß, sei es in der Schule oder im Leben, wer macht mir meine Haare, wer sagt mir wie ich aussehe, wer kommt dann Mitten in der Nacht zu mir und weckt mich auf, weil ein Busch zu gruselig ist, mit wem schaue ich an eintönigen Sonntagen Filme, wer ist mein Unterhalter und treuer Begleiter bei Reisen und Autofahrten, mit wem spiele ich dann Wörterspiele, mit wem beschwere ich mich über unsere Eltern, mit wem fahre ich Snowboard, mit wem schwärme ich über McDreamy, mit wem mache ich Fischstäbchen zum Abendessen, mit wem gehe ich Draußen spazieren und rede, mit wem ? Mit wem nur ?
Immer bist du da, durch dich war ich nie alleine, noch nie. Wenn kein anderer mehr bei mir war, hast du mich nie stehen lassen, du hast mich noch nie verlassen, du hast mich immer getröstet, dir meine ewigen Worte angehört und mit mir geredet, mir versucht zu helfen, das warst immer du. Und wir haben gelacht, bis zum ersticken. Und dann sollst du plötzlich weg sein, unsere Zeit ist auf einmal so kurz und sie wird immer kürzer.
Bei dem ganzen denkt man daran was mit Dir passiert, wie es dir gehen wir, alles zurück zu lassen, etwas neues zu erleben und in einer ganz neuen Umgebung zu sein, wir alle denken an dich. Und wer fragt mich, wie soll ich das alles ohne dich schaffen ? Du wirst darauf vorbereitet, aber wie bereite ich mich darauf vor?
Du bist immer da, sitzt neben mir im Zimmer oder irgendwo zusammen mit mir, du bist unbewusst immer an meiner Seite, aber jetzt wird es mir langsam bewusst, dass es bald nicht mehr so ist. Voller Bewusstsein werde ich merken wie es dann ohne dich wird, jetzt kann ich es mir nicht Vorstellen, es ist schrecklich einsam in meinen Gedanken. Was soll ich denn dann ohne dich machen, was soll Ich ohne Dich machen ?
So viele Dinge fallen mir ein, die wir immer zusammen gemacht haben, sie alleine zu machen, dass wird nicht mehr das selbe sein. Ich will, dass du weißt wie sehr ich dich vermissen werde, so sehr wie ich noch nie jemanden vermisst habe, da bin ich mir ganz sicher.
Es wird eine sehr einsame Zeit ohne dich...
Danke. Für alles.
Dienstag, 21. September 2010
Du solltest noch hier sein
Ich hatte nie Zeit Abschied zu nehmen, ich habe es mir immer vorgestellt. Habe versucht die Ausmaße von Abschiedsworten zu verstehen. Aber sie waren normal, ich habe so vor mich hingesprochen. Sie mir angehört, sie auch auf eine Art und Weise gespürt. Aber sie haben dennoch nichts bedeutet. Und trotzdem musste ich irgendwann Abschied nehmen, aber ich habe es nicht hinbekommen. Ich habe es nicht geschafft dir 'Lebewohl' zu sagen. Ich wollte es nicht sagen, ich wollte es nicht spüren. Ich wollte dich niemals gehen lassen. Aber du musstest gehen, du bist gegangen. Und ich war plötzlich alleine, alleine mit Worten auf meiner Zunge die ich aus Angst nicht aussprechen konnte. Und ich habe es bis heute nicht getan, niemals.
Allein der Gedanke daran bricht mir mein Herz immer und immer wieder. Vielleicht versuche ich es diese Nacht wieder, vielleicht versuche ich es nächste Nacht wieder. Aber ich weiß nicht ob ich das kann. Wenn ich es jemals schaffe, dann werde ich dir einen Brief schreiben, dir alles erklären, dir alles erzählen, ich werde zu dir gehen und es dir sagen. Ich werde all diese unausgsprochenen Worte sagen und dich gehen lassen. Aber so weit bin ich noch nicht, es ist noch viel zu früh zum gehen.
Es war viel zu früh zum gehen.
Wenn ich von dir Abschied nehme, dann würde ich eine Distanz zwischen uns schaffen. Ich würde anders denken, andere Gefühle bekommen, ich würde weniger traurig sein. Da bin ich mir sehr sicher.
Ich würde gerne wissen wie es dir geht. Ich würde gerne wissen was du denkst, ob du dann immer noch da wärst, oder ob du dann endgültig gehen würdest. Ich will wissen ob es dir endlich gut geht, ob du endlich gesund bist. Ich will dir sagen, dass ich dich sehr liebe.
Ich will mich nicht verabschieden,. Du hast es getan, du hast dich verabschiedet, weil du stark warst. Du warst bereit für einen Abschied. Ich bin es nicht, ich will es nicht sein. Weil du doch noch hier sein solltest.
Allein der Gedanke daran bricht mir mein Herz immer und immer wieder. Vielleicht versuche ich es diese Nacht wieder, vielleicht versuche ich es nächste Nacht wieder. Aber ich weiß nicht ob ich das kann. Wenn ich es jemals schaffe, dann werde ich dir einen Brief schreiben, dir alles erklären, dir alles erzählen, ich werde zu dir gehen und es dir sagen. Ich werde all diese unausgsprochenen Worte sagen und dich gehen lassen. Aber so weit bin ich noch nicht, es ist noch viel zu früh zum gehen.
Es war viel zu früh zum gehen.
Wenn ich von dir Abschied nehme, dann würde ich eine Distanz zwischen uns schaffen. Ich würde anders denken, andere Gefühle bekommen, ich würde weniger traurig sein. Da bin ich mir sehr sicher.
Ich würde gerne wissen wie es dir geht. Ich würde gerne wissen was du denkst, ob du dann immer noch da wärst, oder ob du dann endgültig gehen würdest. Ich will wissen ob es dir endlich gut geht, ob du endlich gesund bist. Ich will dir sagen, dass ich dich sehr liebe.
Ich will mich nicht verabschieden,. Du hast es getan, du hast dich verabschiedet, weil du stark warst. Du warst bereit für einen Abschied. Ich bin es nicht, ich will es nicht sein. Weil du doch noch hier sein solltest.
Mittwoch, 15. September 2010
So entsteht Gleichgültigkeit
Es war ein Knall der durch die Luft hallte. Es war eine kalte Hand die eine Wange traf. Es waren Hände die sich gegenseitig in den jeweiligen anderen Arm krallten. Es war Geschrei, laut und schrecklich. Es waren Tränen die plötzlich unaufhaltsam flossen. Es war ein Gefühl was man nie vergisst. Es war ein wiederholtes Gefühl und trotzdem stärker und schmerzhafter.
Jemand wollte nur noch weg, jemand wollte nur noch raus. Raus aus all dem, weg von diesem Hass und der Verachtung. Weg von all den Tränen. Beruhigen war nicht möglich, es war ein andauernder Tränenfluss, es war ein Herz zerstochen von all dem. Es war ein Licht, was in diesem Moment erlosch. Jemand bekam keine richtige Luft, es war nur ein hecheln und winseln. Es war ein verkrampftes ringen nach Luft, ein flehender stummer Schrei. Ein Schrei den niemand hören konnte, nur derjenige selbst. Minuten verstrichen und jemand fühlte nur Schmerz, jede einzige Stelle des Körpers war gefüllt von stechendem Schmerz. Nichts bewusstes. Unterbewusster, hinterhältiger, kalter Schmerz. Nach tausenden Minuten floss kaltes Wasser über Haut. Innerlich war alles kalt und das Wasser war es auch. Tränen vermischten sich mit dem Wasser aus dem Duschkopf. Es gab keine Unterschiede mehr, nur noch Schmerz. Nur noch Verzweiflung. Nur noch der Gedanke an Flucht. Jemand hockte in der Dusche, kaputt und zusammengekauert, ausgeliefert an die Kälte. Wasser fließt weiter auf einen zitternden Körper. Alles zittert und es hört nicht auf, die Tränen werden mehr. Das weinen geht nicht weg, keine Luft gibt es mehr zum atmen. Stumme Schreie aus einem Schmerz verzehrten Gesicht. Einem Gesicht was so nach Atem ringt und fleht, ein Gesicht was sich verändert. Ein Körper der sich krümmt und zittert, sich verkrampft und wieder entkfampft. Und jede Träne gefüllt von Verachtung und all diesen Gefühlen, all diesem Schmerz. Tränen die bis zum heutigen Tag fließen. Die Zeit vergeht und nasse Haare fallen auf weiße, kalte Schultern.
Jemand wollte nur noch weg, jemand wollte nur noch raus. Raus aus all dem, weg von diesem Hass und der Verachtung. Weg von all den Tränen. Beruhigen war nicht möglich, es war ein andauernder Tränenfluss, es war ein Herz zerstochen von all dem. Es war ein Licht, was in diesem Moment erlosch. Jemand bekam keine richtige Luft, es war nur ein hecheln und winseln. Es war ein verkrampftes ringen nach Luft, ein flehender stummer Schrei. Ein Schrei den niemand hören konnte, nur derjenige selbst. Minuten verstrichen und jemand fühlte nur Schmerz, jede einzige Stelle des Körpers war gefüllt von stechendem Schmerz. Nichts bewusstes. Unterbewusster, hinterhältiger, kalter Schmerz. Nach tausenden Minuten floss kaltes Wasser über Haut. Innerlich war alles kalt und das Wasser war es auch. Tränen vermischten sich mit dem Wasser aus dem Duschkopf. Es gab keine Unterschiede mehr, nur noch Schmerz. Nur noch Verzweiflung. Nur noch der Gedanke an Flucht. Jemand hockte in der Dusche, kaputt und zusammengekauert, ausgeliefert an die Kälte. Wasser fließt weiter auf einen zitternden Körper. Alles zittert und es hört nicht auf, die Tränen werden mehr. Das weinen geht nicht weg, keine Luft gibt es mehr zum atmen. Stumme Schreie aus einem Schmerz verzehrten Gesicht. Einem Gesicht was so nach Atem ringt und fleht, ein Gesicht was sich verändert. Ein Körper der sich krümmt und zittert, sich verkrampft und wieder entkfampft. Und jede Träne gefüllt von Verachtung und all diesen Gefühlen, all diesem Schmerz. Tränen die bis zum heutigen Tag fließen. Die Zeit vergeht und nasse Haare fallen auf weiße, kalte Schultern.
Montag, 30. August 2010
Fragen

So viele Fragen. Man stellt sich immer wieder neue. Tag für Tag stellt man Fragen. Die selben, andere, aber es sind alles Fragen. Ein Tag ohne Fragen, das wäre fragwürdig. Das ganze beginnt schon mit den Fragen ob man gut geschlafen hätte oder wie es einem geht. Aber dann gibt es auch ganz andere Fragen, Fragen die wirklich was bedeuten. Die du nicht nur aus vollem Herzen meinst, sondern auch lebenswichtig sind. Solche Fragen über die man sich den Kopf zerbricht, Fragen die alles verändern.
Denn manchmal ist eine Frage so viel wert. Sie kann dein Leben, die Situation oder deine Einstellungen zu der Welt, den Dingen die uns umgeben, verändern.Vielleicht auch besser machen, Eine Frage kann dich verletzten, sie kann dich weiter bringen. Sie kann alles kaputt machen, weil sie alles in frage stellt. Nur eine einzige Frage.
Und dann beginnt man sich selbst zu fragen:
Und du fragst dich und fragst dich und keine Frage lässt dich in Ruhe. Nichts lässt dich los, weil die unbeantworteten Fragen die schlimmsten sind. Auf der Suche nach der Antwort, gibt es nur noch mehr Antworten. Dabei will man doch nur Ruhe im Kopf.
Aber man fängt immer wieder neu an, mit einem Haufen neuer Fragen.
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